Geschichten und Bilder.

Schon als Kind habe ich am liebsten gezeichnet und gemalt. Micky Maus Figuren, Autos, Häuser, Menschen usw. Ich war immer am liebsten alleine, mit anderen Kindern fühlte ich mich unwohl und eingeschränkt. In meinen Therapien habe ich gelernt, dass ich schon seit frühster Kindheit depressiv und mit einer ausgeprägten Sozialphobie durchs Leben gehe. Das Zeichnen und die Kunst waren für mich immer ein Ventil, um die Welt um mich herum zu verarbeiten. Und es war gleichzeitig auch immer ein Kampf mit mir selbst. Ich konnte nie mit ein paar Strichen auf einem Blatt Papier etwas schnell skizzieren. Ich musste immer lange mit meinen Motiven kämpfen, bis ich sie auf den Punkt gebracht hatte. Das geht mir auch heute noch so. Trotzdem kann ich mir nichts Schöneres vorstellen.

Geschichten vom plötzlichen Tod.

Geplant habe ich eine Bilderserie bestehend aus wahrscheinlich vier Bildern. 

Dabei geht es mir um diesen Moment, in dem man für den Hauch eines Augenblicks sich zwischen Leben und Tod befindet. Um das anhand der Skizze rechts zu verdeutlichen: Die Kugel wurde bereits abgefeuert, berührt gerade die Haut, den Knochen der Schädeldecke. Man lebt noch, ist aber eigentlich bereits tot – sofort.

Ich bin jetzt in der Phase, wo ich auf einem Blatt Papier die vier verschiedenen Szenen in Worten beschreibe. Parallel dazu überlege ich Format und Technik für die Bilder. Und wie realistisch oder abstrakt die Bilder sein sollen.

Geschichten vom plötzlichen Tod